🔥 Heizungs-Ratgeber

Heizung entlüften leicht gemacht

Gluckert Ihre Heizung oder wird sie oben nicht richtig warm, hat sich Luft im System gesammelt. Das Entlüften ist einfach, spart Heizkosten und steigert die Effizienz. Wir zeigen, wie es geht.

📅 28. Mai 2025 ⏱️ 5 Min. Lesezeit 🏷️ Heizung

Warum muss man Heizkörper entlüften?

Mit der Zeit sammelt sich in jeder Warmwasserheizung Luft an. Diese Luft steigt nach oben und verhindert, dass der Heizkörper vollständig mit warmem Wasser durchströmt wird. Die Folge: Der Heizkörper wird unten warm, oben aber kalt, und er gibt deutlich weniger Wärme ab. Gluckernde oder blubbernde Geräusche sind ein klares Zeichen für Luft im System.

Wer regelmäßig entlüftet, spart spürbar Heizkosten, denn ein luftfreier Heizkörper arbeitet effizienter und die Heizung muss weniger leisten. Am besten entlüften Sie zu Beginn der Heizsaison im Herbst.

Das brauchen Sie

  • Einen Entlüftungsschlüssel (oder Schlitzschraubendreher bei neueren Ventilen)
  • Ein kleines Gefäß zum Auffangen von Wasser
  • Einen Lappen
  • Optional: ein Heizkörper-Entlüftungsventil mit Automatik

Heizung entlüften in 6 Schritten

  1. Heizung kurz aufdrehen, damit das Wasser zirkuliert, dann die Umwälzpumpe (falls möglich) ausschalten und einige Minuten warten.
  2. Thermostat am zu entlüftenden Heizkörper voll aufdrehen.
  3. Gefäß und Lappen unter das Entlüftungsventil halten — es sitzt seitlich oben am Heizkörper.
  4. Ventil mit dem Entlüftungsschlüssel langsam öffnen. Es zischt, während die Luft entweicht.
  5. Sobald gleichmäßig Wasser ohne Luftblasen austritt, das Ventil wieder schließen.
  6. Bei mehreren Heizkörpern von unten nach oben und vom heizungsfernsten zum nächsten arbeiten.

Reihenfolge im Mehrfamilienhaus: Entlüften Sie immer vom untersten Stockwerk nach oben und beginnen Sie mit dem Heizkörper, der am weitesten von der Heizung entfernt ist.

Wasserdruck nach dem Entlüften prüfen

Nach dem Entlüften sinkt der Druck in der Heizungsanlage oft ab. Werfen Sie deshalb einen Blick auf das Manometer am Heizkessel. Der Druck sollte bei den meisten Anlagen zwischen 1,0 und 2,0 bar liegen. Ist er zu niedrig, müssen Sie Wasser nachfüllen. Schalten Sie anschließend die Umwälzpumpe wieder ein.

Wann der Fachmann ran muss

Wird ein Heizkörper trotz Entlüften nicht warm, sammelt sich immer wieder neue Luft an oder fällt der Druck ständig ab, steckt ein größeres Problem dahinter — etwa ein Defekt am Ausdehnungsgefäß oder eine undichte Stelle im System.

Auch wenn die Heizung im Winter komplett ausfällt, sollten Sie nicht lange warten. Unser Heizungs-Notdienst hilft schnell und zuverlässig — auch nachts und am Wochenende: 0176 17978825.

Häufige Fragen zu dem Entlüften der Heizung

Mindestens einmal jährlich zu Beginn der Heizsaison. Gluckert ein Heizkörper oder wird er oben nicht warm, sollten Sie ihn sofort entlüften.

Luft im System verringert die Heizleistung, treibt die Heizkosten in die Höhe und kann langfristig zu Korrosion führen. Außerdem entstehen störende Geräusche.

Häufig ja, denn beim Entlüften entweicht etwas Wasser und der Druck sinkt. Prüfen Sie das Manometer und füllen Sie bei Bedarf bis zum empfohlenen Druck nach.

Dann kann ein verschlammtes System, ein defektes Thermostatventil oder ein hydraulischer Abgleich nötig sein. Ein Fachmann findet die genaue Ursache.

🚨 Notfall? Wir helfen sofort. Bei akuten Sanitär- und Heizungsnotfällen ist unser Installateur-Notdienst rund um die Uhr für Sie erreichbar — deutschlandweit, 365 Tage im Jahr. Rufen Sie an unter 0176 17978825.