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Kanalreinigung: Wann sie nötig ist und was sie bringt

Verstopfte Kanäle sind kein seltenes Problem — besonders in älteren Gebäuden. Eine professionelle Kanalreinigung ist aber nicht immer notwendig. Wir erklären, wann es sinnvoll ist, einen Fachmann zu rufen.

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📅 5. September 2024 ⏱ 5 Min Lesezeit 🏷 Ratgeber

Zeichen, dass eine Kanalreinigung nötig ist

  • Mehrere Abflüsse im Haus laufen langsam oder gar nicht ab
  • Blubbernde oder gurgelnde Geräusche aus Abflüssen
  • Unangenehmer Geruch aus verschiedenen Abläufen
  • Rückstau: Wasser kommt aus anderen Abflüssen, wenn man spült
  • Wiederholte Verstopfungen trotz Hausmitteln

Wie funktioniert professionelle Kanalreinigung?

Hochdruckreinigung: Mit Wasser unter hohem Druck werden Ablagerungen, Fett und Fremdkörper aus den Rohren gespült. Effektiv und schonend zugleich — keine Chemie nötig.

Spiralreinigung: Eine flexible Stahlspirale wird mechanisch durch das Rohr getrieben und lockert Verstopfungen. Gut geeignet für hartnäckige Pfropfen.

Kamerainspektion: Eine Miniaturkamera zeigt live, was im Rohr passiert. So können Wurzeleinwuchs, Risse oder Rohrversatz erkannt werden, ohne zu graben.

Wurzeleinwuchs — ein häufiges Problem

Baumwurzeln suchen sich aktiv ihren Weg zu Wasserquellen — und Kanalrohre sind ideal. Besonders PVC-Verbindungen, die nicht 100% dicht sind, bieten Eintrittspunkte. Mit der Kamera lässt sich Wurzeleinwuchs exakt lokalisieren und professionell entfernen.

Vorbeugende Kanalreinigung

In älteren Gebäuden empfiehlt sich eine vorbeugende Kanalreinigung alle 2-3 Jahre. Das ist deutlich günstiger als ein Notfall-Einsatz und vermeidet größere Schäden durch chronische Ablagerungen.

💡 Tipp: Fragen Sie beim Kanalreinigungsservice nach einer Kamerainspektion — so erhalten Sie ein klares Bild über den Zustand Ihrer Leitungen und können gezielt vorbeugen.

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