Die häufigsten Ursachen für Verstopfungen
- Dusche und Badewanne: Haare und Seifenreste bilden mit der Zeit einen zähen Pfropfen
- Spüle: Fett und Speisereste lagern sich an den Rohrwänden ab
- WC: Feuchttücher, Hygieneartikel oder übermäßiges Toilettenpapier
- Außenablauf: Blätter, Schmutz und Wurzeleinwuchs
Hausmittel, die wirklich funktionieren
1. Saugglocke (Pümpel) — Die erste Wahl bei frischen Verstopfungen. Mit kräftigem Auf-und-Ab-Pumpen lassen sich viele Blockaden lösen, ohne Chemie.
2. Natron und Essig — Einen Esslöffel Natron in den Abfluss geben, mit Essig nachkippen und 15 Minuten einwirken lassen. Mit heißem Wasser nachspülen. Gut bei Fett- und Seifenresten.
3. Heißwasser — Langsam kochendes Wasser in den Abfluss gießen. Wirksam bei Fettresten, aber nur bei Metallleitungen (PVC kann sich verformen).
4. Abflussspirale — Eine einfache Spirale aus dem Baumarkt hilft, Haarpfropfen mechanisch herauszuziehen. Günstig und effektiv.
Was Sie vermeiden sollten
- Chemische Abflussreiniger: Aggressive Laugen greifen PVC-Rohre an und belasten das Abwasser. Nur als letztes Mittel.
- Hochdruckreiniger ohne Fachkenntnis: Falscher Druck kann Rohre oder Dichtungen beschädigen.
- Fett den Abfluss hinuntergießen: Flüssiges Fett erstarrt in der Leitung und führt zu massiven Ablagerungen.
Wann muss der Fachmann ran?
Bei diesen Anzeichen sollten Sie den Notdienst rufen:
- Mehrere Abflüsse gleichzeitig verstopft (deutet auf einen blockierten Hauptkanal hin)
- Rückstau aus Toilette oder Dusche
- Unangenehmer Geruch aus mehreren Abläufen gleichzeitig
- Alle Hausmittel wurden erfolglos versucht
Verstopfungen dauerhaft verhindern
- Haarsiebe in Dusche und Badewanne einsetzen
- Fett niemals in den Abfluss gießen — auskühlen lassen und in den Restmüll
- Feuchttücher gehören in den Mülleimer, nicht in die Toilette
- Regelmäßig mit Natron und heißem Wasser vorbeugen